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Gartow am See

zwischen Elbufer und Marsch

 

Gartow am See

Der Luftkurtort Gartow am See liegt etwa 120 km elbaufwärts von Hamburg im idyllischen Naturpark Elbtalaue. In Gartow scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - Romatik pur. Die Elbtalaue mit ihren stillen Nebenarmen der Elbe ist in wenigen Minuten mit dem Fahrrad erreichbar - Fahrradverleih an der Rezeption.

Das JUWEL-Feriendorf Gartow liegt nur wenige Schritte vom etwa 64 ha grossen See entfernt. Nur die in den Ort führende Straße liegt zwischen Dorf und See.

Dort können Sie am Naturstrand oder - am gegenüber liegenden Ufer - Sandstrand nach herzenslust baden, schwimmen, angeln. Sie finden einen Verleih für Ruder-, Segel- und Elektroboote; einen Abenteuerspielplatz und jedermann zugängliche überdachte Grillplätze. Neben dem Feriendorf gibt es Tennisplätze, Spiel- und Bolzplatz, Minigolf und - nicht zuletzt - das großzügige Freizeit- und Erlebnisbad, die Wendland-Therme mit ihrer Riesenrutsche, den Wasserfontänen, Gegenstromanlage und einem Thermalsole-Becken - gut für die Gesundheit.

Alle Einkaufsmöglichkeiten im Ort.

Im Ort Gartow und der Umgebung gibt es interessante, auch preisgünstige, Gastronomie, einen Reitstall mit Mietboxen, ein Wildschweingatter und vieles mehr zu entdecken.

Vergessen Sie bei soviel Abwechslung nicht die wunderschöne Umgebung mit romantischen alten Orten und Dörfern, den Rundlingsdörfern des Wendlandes.
Auch für Ausflüge nach Hamburg mit seinem Hafen, in die Lüneburger Heide oder nach Mecklenburg mit der Landeshauptstadt Schwerin ist Gartow am See der ideale Standort. Ein Urlaub reicht nicht aus, alles zu erleben.

 

Geographie

 
    Gartow liegt in der historischen Landschaft Wendland am westlichen Ufer der Seege, eines linken Elbzuflusses, der sich nördlich von Gartow zu einem See ausweitet. Der Ort befindet sich im Gebiet der Gartower Elbmarsch innerhalb der Niedersächsischen Elbtalaue. Südwestlich dehnt sich ein großes Kiefernwaldgebiet, die Gartower Tannen, aus. Die höchste Erhebung, die Hahnenberge, beträgt 32 m.
 

Geschichte

 
   

Schon in der jüngeren Steinzeit (4000–2000 v. Chr.) haben Menschen im Gartower Raum gesiedelt, worauf aufgefundene Steinbeile und Steinäxte hinweisen. Weitere Funde aus der Bronzezeit und Eisenzeit belegen eine über Jahrtausende andauernde Siedlungstätigkeit.

Um 800 geriet das Gartower Gebiet in kriegerische Auseinandersetzung zwischen Franken, Slawen und Sachsen und wurde dann vom Frankenkaiser Karl dem Großen unterworfen.

Im frühen Mittelalter wohnten hier Deutsche und aus dem Osten zugewanderte Wenden friedlich miteinander.

Obwohl die Stadt Schnackenburg als Zollstätte eine größere Bedeutung als Gartow erlangte, befand sich vermutlich schon seit 1225 in Gartow eine Sperrburg gegen slawische Bestrebungen, hier Einfluss zu nehmen. In diesem Jahr wurde auch erstmals urkundlich ein Conrad von Gartow erwähnt. Die Herren von Gartow waren mit etlichen Besitzungen begütert, die im engeren und weiteren Umkreis von Gartow lagen. Die ehemalige Burg Gartow bestand aus Vor- und Hauptburg und war mit einem Wassergraben umgeben.

Damals lag Gartow mit mehreren umliegenden Orten im Einflussbereich der Markgrafschaft Brandenburg. Auch das Fürstentum Lüneburg erhob Anspruch auf dieses Gebiet, doch keine der beiden Lehnsmächte konnte verhindern, dass es im Jahre 1360 an den Johanniterorden verkauft wurde. Als der Orden 1483 Gartow an die Dannenberger Ritter von Bülow verkaufte, machte Brandenburg erneut Ansprüche geltend. Mehr als ein Jahrhundert lang gelang es den von Bülows, die einander widerstreitenden Lehnsinteressen des welfischen und askanischen Fürstenhauses zu ihren eigenen Gunsten zu nutzen und durch geschickte Kauf- und Pfandpolitik ihr Besitztum abzurunden. Aber auf Dauer konnten sie es nicht halten.

Andreas Gottlieb von Bernstorff kaufte 1694 den stark verfallenen und vernachlässigten Bülowschen Besitz, nachdem er als Minister des Braunschweigisch-Lüneburgischen Fürsten den ehemaligen Verzicht des Hauses Brandenburg auf jegliche Ansprüche durchgesetzt hatte. Er führte den Ort Gartow zu wirtschaftlicher Blüte und damit den ganzen umgebenden ländlichen Raum, der sich zunehmend mehr nach Gartow orientierte.

1721 und 1764 wurde Gartow von Großbränden heimgesucht. Nach dem ersten Großbrand 1721 wurde Gartow völlig umgestaltet. 1724 wurde die St.-Georg-Kirche im Barockstil gebaut, 1710 bis 1727 das Gartower Schloss neu aufgebaut.

Verwaltungspolitisch konnte von Bernstorff 1720 die Schaffung eines so genannten „Geschlossenen Adeligen Gerichts Gartow“ erreichen. Die Verwaltung und Rechtsprechung über Gartow und 24 Dörfer erfolgte von Gartow aus, wo die Familie von Bernstorff den Landesgesetzen gemäß alle Verwaltungsaufgaben erledigen ließ. Zuvor wurden die Dörfer Holtorf, Kapern und Gummern an das Kurfürstentum Hannover abgetreten und der Verwaltung des „Geschlossenen Gerichts Gartow“ unterstellt.

Im Gefolge politischer Entscheidungen wurde 1850 die Trennung von Verwaltung und Justiz vorgenommen und gleichzeitig eine neue Amtsordnung verkündet, wonach alle bisherigen Adeligen Gerichte aufgelöst werden mussten, also auch das von Gartow. Am 15. Juli 1850 wurde ein neues Amt Gartow gegründet. Das ehemalige Amt Schnackenburg hatte aufgehört zu existieren.

Mit dieser Veränderung verschlechterten sich die Einflussmöglichkeiten der Familie Bernstorff erheblich. Hinzu kam noch die seit 1831 gesetzlich betriebene Loslösung von Verpflichtungen gegenüber dem Haus Gartow. Als Einnahmequelle verblieb nur die eigene Land- und Forstwirtschaft

Das Amt Gartow wurde im Zuge weiterer Verwaltungsreformen 1872 in das Amt Lüchow, welches später in Kreis Lüchow umbenannt wurde, integriert und bestand nun endgültig nicht mehr. Von 1945 bis 1989 gehörte der Raum Gartow zum Zonenrandgebiet. Im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform 1972 wurde die Samtgemeinde Gartow mit Sitz in Gartow gebildet.

Im Jahre 1974 begannen die Bauarbeiten für den Seegedeich Gartow-Nienwalde; die dafür erforderliche Erde stammt zum größten Teil aus der Seegeniederung zwischen Gartow und Restorf. Dort entstand durch Aufstauen der Seege der 67 ha große Gartower See.

Heute beträgt die Fläche der Samtgemeinde Gartow 184,76 km², auf der ca. 4100 Einwohner leben.

 

Tourismus und Sehenswürdigkeiten

 
   

Gartow ist Luftkurort. Als Anziehungspunkt für Touristen verfügt Gartow neben Camping- und Wassersportmöglichkeiten am Gartower See und seiner Lage im Biosphärenreservat Elbtalaue mit der Wendlandtherme auch über ein größeres Freizeithallen- und Erlebnisbad mit Thermalsole-Becken.

Die St.-Georg-Kirche wurde 1724 im Barockstil gebaut, nachdem der gotische Vorgängerbau abgebrannt war. Das Innere besticht durch seine barock-protestantische Harmonie. Der erhöhte Chor im Osten mit einem Kanzelaltar und umlaufenden Emporen ist in Weiß und Gold gehalten.

In Höhbeck bei Gartow befand sich die Rundfunk- und Richtfunkübertragungsstelle Sender Gartow, die auch als Funkübertragungsstelle Höhbeck bezeichnet wurde. Diese Anlage verfügte über zwei Antennenträger von 324 m und 344 m Höhe. Am 20. August 2009 wurde der kleinere Sendemast, Gartow 1, gesprengt. Der Sendemast Gartow 2 ist weiterhin in Betrieb. Während der Zweiteilung Deutschlands wurden über die 133 km lange Richtfunkstrecke nach Berlin Frohnau nahezu die Hälfte aller Telefonverbindungen zwischen Deutschland und Berlin West abgewickelt.

   

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